Geschichte
Es scheint wahrscheinlich, dass schon portugiesische Seefahrer über die Vorfahren der Rhodesian Ridgebacks berichteten.
Demnach trafen sie Ende des 15.Jahrhunderts in Südafrika
auf die Hottentotten.
Deren Hunde mit einem Ridge beschrieben sie als so mutig, dass sie
wilden Raubtieren entgegentraten.
Später als sich die Europäer im
17. Jahrhundert in Südafrika ansiedelten,
kam es zu Paarungen zwischen den
Hottentotten-Hunden und den mitgebrachten Hunden der Einwanderer.
Viele der Nachkommen wiesen den
typischen Ridge auf und vereinten
die positiven Eigenschaften der Hottentotten-Hunde sowie der
europäischen Hunde.
So entwickelten sich mutige und treue Hunde, welche den klimatischen
Bedingungen standhalten konnten.
Der Ridgeback war sehr vielseitig einsetzbar, so dass die Farmer
ihn als zuverlässigen Wachhund für ihre Farmen hielten oder als Jagdhund für die Großwildjagd einsetzten. |

Der Rhodesian Ridgeback ist eine sehr junge Rasse, so dass sich die Entstehung der Rasse sehr gut belegen lässt.

Die ersten Züchtungen und belegbaren Zuchtbucheintragungen des Rhodesian Ridgebacks in Europa fanden 1928 in
Großbritannien statt. Aber erst etwa 50 Jahre später erfolgte die erste eingetragene Züchtung des Rhodesian Ridgebacks in Deutschland.
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Daher wurden die Ridgebacks auch als
Löwenhunde bezeichnet.
Während der Großwildjagd stellten sie
das Großwild wie Löwen
und Leoparden für
die Jäger aber ohne es anzugreifen oder gar töten zu wollen.
Später wurde der
Großwildjäger
Cornelius van Rooyen
auf die Ridgebacks aufmerksam und begann
die Ridgebacks mit verschiedenen anderen europäischen Hunderassen zu kreuzen.
Im Jahr 1915 erwarb der
in Rhodesien lebende Francis Richard Barnes
seinen ersten Ridgeback aus der Zuchtlinie
von van Rooyen und gründete 1922 mit anderen Züchtern und Besitzern den Lion Dog Club aus dem später
der erste Rhodesian Ridgeback Club entstand.
Dort wurde der erste Rassestandard festgelegt und von der Kennel Union of South Africa (KUSA) anerkannt.
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